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Herzlich Willkommen

Die Gemeinschaftspraxis für Innere Medizin und Kardiologie Dr.med. Thomas Hartkopf und Dr.med Alexander Plehn MD freut sich, Sie an unserem neuen Standort ++ An der Lehmwand 2 in 06198 Salzmünde ++ begrüßen zu dürfen.

Auf diesen Seiten möchten wir Sie umfassend über uns und unsere ärztlichen Leistungen informieren. In unserer internistisch-kardiologischen Facharztpraxis mit Schwerpunkt nichtinvasive und invasive kardiologische Diagnostik und Therapie sowie spezielle Rhythmologie setzen wir alles daran, dass Sie in unserer Praxisklinik finden was Sie erwarten: qualifizierte und kompetente medizinische Hilfe und somit eine kardiologische Behandlung und Betreuung aus einer Hand.

 

Med. Praxisprofil

Eine Leistungsübersicht und dazu notwenige Erklärungen und Hilfestellungen.

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+49 (34609) 25 45 57

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Bitte bringen Sie zu Ihrem Praxisbesuch Ihre Gesundheitskarte, eine Liste Ihrer Medikamente und Dosierung (oder Verpackung) sowie eventuell vorhandene relevante Unterlagen (Labordaten, Röntgenbilder, Krankheitstagebuch etc) mit.

Montag

08.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 18.00 Uhr

Dienstag

08.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 18.00 Uhr

Mittwoch

08.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 18.00 Uhr

Donnerstag

08.00 - 12.00 Uhr
13.00 - 18.00 Uhr

Freitag

08.00 - 13.00 Uhr
 

Bitte beachten Sie, dass ab 30 Minuten vor Sprechstundenende nur Annahmen von Notfällen möglich sind!

Unsere Praxisprofil

Viele unserer Leistungen umfassen die Diagnostik, Behandlung und Vorbeugung von Erkrankungen des Herzens und des Bluthochdrucks. Sie finden hier zu vielen Bereichen schon Informationen. Sollten Sie weitere Informationen benötigen, sprechen oder schreiben Sie uns einfach an.


kardiovaskuläre Sprechstunde (Herz- und Gefäßmedizin)

In der internistisch-kardiovaskulären Sprechstunde werden von unserem Team jährlich ca. 10.000 Patienten untersucht und behandelt.
Besondere Schwerpunkte sind die Untersuchung von Patienten:
• mit Verdacht auf bzw. mit bekannter koronarer Herzerkrankung
• Patienten/-innen mit thorakaler Beschwerdesymptomatik
• Herzrhythmusstörungen (tachykard und bradykard)
• angeborene oder erworbene Herzklappenerkrankungen
• Belastungsdyspnoe
• Herzinsuffizienz
• arterielle Hypertonie
• Synkopen (Ohnmacht) und Schwindel

Unsere Funktionsdiagnostik umfasst:
• Ruhe-EKG (12 Kanal)
• Belastungs-EKG (Fahrradergometrie sitzend und halbliegend)
• Streßechokardiographie
• Spirometrie (Lungenfunktionsuntersuchung)
• Karotisdruck-EKG
• Langzeit-EKG (bis 7 Tage)
• Telemetrische Nachsorge und Analysen von Herzschrittmachern, Defibrillatoren und Event-Rekordern
• Event-Rekorder (Ereignis-Dokumentation bis zu 4 Wochen)
• Langzeit-Blutdruckmessung
• Kipptischuntersuchung
• Transthorakale Echokardiographie (einschl. Farbdopplerecho und Gewebedoppler sowie Kontrastmittelecho)
• Laboruntersuchungen
• Ultraschall des Abdomens und der Schilddrüse
• Duplexsonographie/Farbduplex der Nierenarterien
• Duplexsonographie der Arterien (einschl. Halsschlagadern/Carotis)
• Duplexsonographie der Venen

Bei Patienten der gesetzlichen Krankenversicherung erfolgt die Behandlung auf Überweisung durch den betreuenden Haus- oder Facharzt. Ein entsprechender Überweisungsschein für das jeweilige Quartal sollte beim ersten Besuch mitgebracht werden.


Synkopennetzwerk

Was ist eine Synkope?

Was umgangssprachlich oft mit dem lapidaren Ausdruck „Kreislaufkollaps“ bezeichnet wird, heißt in der Medizin „Synkope“. Damit gemeint ist eine plötzlich einsetzende, kurzzeitige Bewusstseinsstörung aufgrund einer kurzen Minderdurchblutung des Gehirns. Häufig kommt es dabei zu einem Sturz und daraus resultierenden Verletzungen. Die Minderdurchblutung des Gehirns kann unterschiedliche Ursachen haben. Eine Bewusstlosigkeit kann also das Symptom verschiedener Krankheiten sein. Eine genaue Untersuchung ist deshalb sehr wichtig. Im Synkopennetzwerk erfolgen in enger Zusammenarbeit mit dem Hausarzt umfassende Untersuchungen durch Spezialisten verschiedener Fachrichtungen. Ziel ist die Diagnostik und Therapie des gesamten Symptomkomplexes.

Warum ein Netzwerk?

Die diagnostische Abklärungsrate von Synkopen liegt zwischen 50 bis 70%. Dabei gestaltet sich die Diagnosefindung häufig schwierig, da die unzureichende Vernetzung der Fachmediziner in den unterschiedlichen Behandlungssektoren mit teils erheblichen Wartezeiten und Informationsdefiziten eine strukturierte Diagnostik und Behandlung ohne Zeitverlust nicht zulässt. Eine nicht effiziente Diagnostik und Therapie, häufig mit Doppeluntersuchungen und multiplen Facharztkontakten über mehrere Monate und Jahre führt zu unnötig hohen Kosten, zu langer Arbeitsunfähigkeit und zur Verschlechterung der individuellen Prognose bis hin zum (vermeidbaren) plötzlichen Herztod. Das Synkopennetzwerk ist Teil der integra Halle und hat sich zum Ziel gesetzt, die unmittelbar an der Diagnose beteiligten Facharztgruppen untereinander und mit dem Diakoniewerk Halle zu vernetzen.

Wie funktioniert das Netzwerk?

Jeder an eine der beteiligten Facharztpraxen überwiesene Synkopen-Patient wird im Netzwerk registriert und durchläuft in kurzer Zeit eine standardisierte, interdisziplinäre Diagnostik. In einer speziell dafür entwickelten, intersekoralen Software (elektronische Patientenakte) haben alle fachärztlichen Kooperationspartner einen unmittelbaren Einblick in die Terminierung, auf die Befunde und die aktuelle Diagnosestellung sowie auf empfohlene Therapie und Behandlungsergebnisse. Der Internist, welcher den Patienten in das Synkopennetzwerk einschleust, arbeitet gleichzeitig als Case-Manager und ermittelt nach Beendigung der Untersuchungen mit Hilfe der übersichtlichen Darstellung eine Abschlussdiagnose und veranlasst die entsprechende Therapie. So gelingt in ca. 90% der Fälle eine abschließende Diagnosestellung.


Echokardiographie

Echokardiografie nennt man die Untersuchung des Herzens mittels Ultraschalls. Mediziner sprechen auch von Herzultraschall oder Herzecho. Heute ist die Echokardiographie Routine in der Diagnose von Herzerkrankungen. Die Herzaktivität lässt sich von außen über die Vorderseite des Brustkorbs (TTE) oder von innen über einen Schallkopf bestimmen, der in die Speiseröhre geschoben wird (TEE).

Bei der TTE, der Transthorakalen Echokardiographie, wird das Herz zunächst durch Ansetzen des Ultraschallkopfes auf den Brustkorb untersucht, und zwar von parasternal, also neben dem Brustbein, und von apikal, das heißt von der Herzspitze aus. Durch den Einsatz moderner Ultraschalltechniken, wie Farb-Doppler/Duplex, Gewebedoppler, Tissue-Harmonic-Imaging sowie 3D-Rekonstruktionen erlaubt die Echokardiographie innerhalb kürzester Zeit eine nichtinvasive, patientenschonende eingehende Untersuchung des Herzens. Die Größe der einzelnen Herzkammern und Vorhöfe, die Herzwanddicke, die Pumpfunktion und die Funktion der einzelnen Herzklappen sind gut erkennbar. Auch Herzfehler können recht schnell und sicher erkannt werden.

Die entscheidende Lücke der Echokardiografie ist die Beurteilung der Herzkranzgefäße. Diese sind auf Grund ihrer Größe und Lage schlecht oder nur indirekt durch eventuelle Wandbewegungsstörungen beurteilbar.


Langzeit-(LZ) EKG

Ein normales Ruhe-EKG ist immer nur eine Momentaufnahme und erlaubt keine Aussage über tageszeitliche Schwankungen der Herzfunktion. Auch beim EKG unter Belastung (Ergometer) erfasst der Arzt die Herztätigkeit nur für wenige Minuten und in einer besonderen körperlichen Situation. Anders beim Langzeit-EKG. Hier wird jeder Herzschlag in einem Zeitraum von ca. 24 Stunden aufgezeichnet, das sind ca. 100.000 Schläge unter gewohnten Lebensbedingungen. In der Zeit der Überwachung trägt der Patient einen kleinen EKG-Rekorder bei sich, der jeden Impuls aufzeichnet, der durch die drei oder sechs auf dem Brustkorb befestigten EKG-Elektroden abgeleitet wird, während die Patienten ihren üblichen Tätigkeiten nachgehen. Das EKG-Gerät ist besonders klein und kann vom Patienten ohne Probleme am Körper, beispielsweise am Gürtel wie ein "Walkman/MP3-Player", befestigt werden. Die Aufnahmegeräte sind für den Patienten völlig ungefährlich. Bei der Auswertung der EKGs ist dem Arzt der Computer behilflich, jeden Herzschlag der letzten 24 Stunden zu kontrollieren, um etwaige Herzrhythmusstörungen identifizieren zu können.


Rhythmuskarte

Die Aufzeichnung empfundener Herzrhythmusstörungen gelingt im Langzeit-EKG gelegentlich nicht, da sie zu selten auftreten. Für diese Fälle haben wir einen Ereignisrekorder zur Verfügung. Dieses kleine, EC-Karten-große Mini-EKG Gerät leihen wir Ihnen für mehrere Wochen aus und Sie tragen es immer bei sich. Kommt es zu einer Herzrhythmusstörung, so legen Sie das Aggregat auf die Brust und drücken einen grünen Knopf. Nun nimmt der Rekorder Ihre Herzrhythmusstörung auf, die Sie in einem zweiten Schritt via Telefon zur Analyse an einen Computer unserer Praxis übertragen können. Die Aufzeichnungszeit beträgt in der Regel 30 bis 60 Sekunden.


Hypertoniesprechstunde

Der Blutdruck ist der Druck in den Blutgefäßen. Er hängt von der Herzleistung, dem Gefäßwiderstand und verschiedenen, komplizierten Regelsystemen ab.
Die Blutdruckmessung ist eine einfache und risikolose Untersuchung, durch die der Arzt Informationen über die Herz- und Kreislauffunktion erhält. Normalerweise werden zwei Werte gemessen: der obere (systolische) Wert und der untere (diastolische) Wert. Die Messung wird in der Regel in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) angegeben.
Bluthochdruck (Hypertonie) zählt zu den Volkskrankheiten. Schätzungsweise 50 Prozent der Deutschen sind davon betroffen. Vermutlich ist die Dunkelziffer sogar noch viel höher, denn viele Menschen wissen nicht, dass ihr Blutdruck zu hoch ist. Im hohen Lebensalter sind in den Industrienationen die meisten Menschen von Bluthochdruck betroffen. Beim Gesunden gilt ein Blutdruck von 120/80 mmHg als optimal. Ärzte unterteilen Blutdruck-Werte weiter in folgende Grade:

Grad

Normal
Hoch-Normal
Hypertonie Grad I
Hypertonie Grad II
Hypertonie Grad III
Isolierte systolische Hypertonie

Einteilung



leichter Bluthochdruck
mittelschwerer Bluthochdruck
schwerer Bluthochdruck

Systolisch

Normal 120-129 mmHg
130-139 mmHg
140-159 mmHg
160-179 mmHg
Mehr als 180 mmHg
Mehr als 140 mmHg

Diastolisch

80-84 mmHg
85-89 mmHg
90-99 mmHg
100-109 mmHg
Mehr als 110 mmHg
Weniger als 90 mmHg

Natürlich unterliegt der Blutdruck bei jedem Menschen gewissen Schwankungen. So lassen zum Beispiel Aufregung oder körperliche Anstrengung den Blutdruck steigen, während er in Ruhe oder während des Schlafs deutlich niedriger sein kann. Diese Blutdruck-Schwankungen sind normal und dienen der körperlichen Anpassung an die jeweilige Situation. Beim Gesunden pendeln sich die Blutdruck-Werte immer wieder im Normalbereich ein. Erst wenn der Blutdruck dauerhaft zu hoch ist, das heißt bei Werten ab 140/90 mmHg, sprechen Ärzte von Bluthochdruck.

Mediziner unterscheiden zwei Grundformen von Bluthochdruck:
Primäre Hypertonie: Sie ist die häufigsten Form von Bluthochdruck und wird häufig als (benigne) essenzielle Hypertonie bezeichnet. Etwa 90 Prozent der Bluthochdruck-Patienten leiden unter dieser Form. Die essenzielle Hypertonie tritt ohne eine ursächlich nachweisbare Grunderkrankung auf. Sekundäre Hypertonie: Hier liegt dem Bluthochdruck eine andere Krankheit als Auslöser zugrunde. Etwa zehn Prozent der Menschen mit hohem Blutdruck sind von der sekundären Hypertonie betroffen. Erkrankungen, die hohen Blutdruck verursachen können, sind zum Beispiel Nierenkrankheiten, Schilddrüsenfunktionsstörungen und andere Stoffwechselkrankheiten.
Es ist auch möglich, dass ein plötzlicher Bluthochdruck auftritt. Ärzte bezeichnen diesen Zustand als hypertensive Krise.

Blutdruck messen
Die wichtigste Untersuchung, um einen Bluthochdruck festzustellen, ist die Blutdruck-Messung. Die einmalige Messung sagt aber noch nichts darüber aus, ob der Blutdruck behandlungsbedürftig ist oder nicht. Der Blutdruck schwankt im Laufe des Tages und ist etwa nach sportlicher Aktivität oder Kaffeegenuss erhöht. Manche Patienten sind nervös, wenn Arzt den Blutdruck misst, was den Blutdruck vorübergehend erhöhen kann. Dieses Phänomen wird auch als „Weißkittelsyndrom“ bezeichnet. Um aussagekräftige Blutdruck-Werte zu erhalten, sind mehrmalige Messungen (z.B. zu drei verschiedenen Zeitpunkten) hilfreich.
Auch Langzeit-Messungen (über 24 Stunden) sind für die Diagnose von Bluthochdruck sinnvoll. Durch sie kann der Arzt tageszeitliche Schwanken genau beobachten. Meist informiert sich der Arzt zudem über bestehende Vorerkrankungen, die als Ursache für die Hypertonie infrage kommen. Unter Umständen sind auch Blut- und Urinuntersuchungen oder eine Ultraschalluntersuchung der Nieren notwendig, um einen primären vom sekundären Bluthochdruck abzugrenzen.
Oft wird der Bluthochdruck erst erkannt, wenn er bereits die Blutgefäße geschädigt hat (z.B. Arteriosklerose). Betroffen sind vor allem die Gefäße von Herz, Gehirn, Nieren und Augen. Auf Dauer nimmt auch der Herzmuskel Schaden, und eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz) ist die Folge. Um mögliche Folgeerkrankungen festzustellen, sind eventuell eingehendere Untersuchungen von Augen, Herz und Nieren erforderlich.

Bluthochdruck: Behandlung
Bei der Therapie von Bluthochdruck sind bestimmte Faktoren besonders ausschlaggebend. Entscheidend sind natürlich die Höhe des Blutdrucks sowie das individuelle Risiko für Folgeerkrankungen, zum Beispiel für Gefäßkrankheiten wie KHK (Koronare Herzkrankheit), Herzinfarkt oder Schlaganfall. Das bedeutet, dass nicht nur der Bluthochdruck, sondern auch alle anderen Risikofaktoren, wie zu hohe Blutfettwerte oder Diabetes mellitus, behandelt werden müssen. Laut aktueller Datenlage der Deutschen Hochdruckliga scheint es sinnvoll, den Blutdruck von Hypertonikern auf Zielwerte von unter 140/90 mmHg zu senken. Dabei sollten die Werte wiederum nicht unter 120/70 mmHg abfallen – das gilt besonders für Menschen, die gleichzeitig an einer Koronaren Herzkrankheit (KHK) erkrankt sind. Für Bluthochdruck-Patienten, die zusätzlich an einer Nierenschwäche (Niereninsuffizienz) leiden, gelten Werte von unter 130/80 mmHg als erstrebenswert. Die Empfehlungen zu den Zielwerten des Blutdrucks passt der Arzt jedoch auch individuell an.
Die Empfehlungen der Deutschen Hochdruckliga auf einen Blick:

Erkrankung

Bluthochdruck allgemein
Diabetes mellitus*
KHK, Schlaganfall/TIA, Nierenerkrankung
Bluthochdruck und hohes/sehr hohes Gesamtrisiko
Schwere NierenerkrankungI
*Leitlinien der European Society of Hypertension

Blutdruck-Zielwert (mmHg)

140/90
140/90
130/80
130/80
(Eiweiß im Urin > 1g/Tag) = 125/75
 

Was Sie selbst bei Bluthochdruck tun können:
Menschen mit einer primären Hypertonie können den Blutdruck senken, indem sie ihren Lebensstil ändern. Zu den wichtigen Faktoren, die Sie selbst beeinflussen können, zählen:
• Gewichtsreduktion, sofern Sie übergewichtig sind
• Regelmäßige, körperliche Bewegung (dreimal pro Woche eine halbe Stunde, z.B. Schwimmen, Walken oder Radfahren)
• Entspannungsübungen (z.B. Autogenes Training)
• Salzarme Ernährung (höchstens sechs Gramm Kochsalz/Tag)
• Wenig oder keinen Alkohol
• Nikotinabstinenz
• Gesunde Ernährung (mediterrane Kost, viel Obst und Gemüse, wenig tierische Fette)
• Medikamente, die den Blutdruck erhöhen, wenn möglich weglassen (nach ärztlicher Rücksprache)
• Mäßiger Kaffeekonsum (max. zwei Tassen pro Tag)
Reichen diese Änderungen des Lebensstils nicht um den Blutdruck ausreichend zu senken, verschreibt der Arzt zusätzlich Medikamente.

Medikamente gegen Bluthochdruck
Es gibt fünf Hauptgruppen von Medikamenten, die bevorzugt zur Behandlung von Bluthochdruck eingesetzt werden. Sie senken den Blutdruck zuverlässig und sind meist gut verträglich. Dazu gehören:
• ACE-Hemmer
• AT1-Antagonisten
• Beta-Blocker
• Diuretika (Entwässerungsmittel)
• Kalzium-Antagonisten
Wann welche Medikamente geeignet sind, hängt vom Einzelfall ab.
Bei sekundärer Hypertonie helfen die allgemeinen Maßnahmen häufig nicht und die Grunderkrankung muss behandelt werden. Verengte Nierenarterien (Nierenarterienstenose) lassen sich beispielsweise weiten.


Herzrhythmussprechstunde

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Langzeit-(LZ) RR

Die Blutdruckmessung ist eine einfache und risikolose Untersuchung, durch die der Arzt Informationen über die Herz- und Kreislauffunktion erhält. Normalerweise werden zwei Werte gemessen: der obere (systolische) Wert und der untere (diastolische) Wert. Die Messung wird in der Regel in Millimeter Quecksilbersäule (mmHg) angegeben.
Der Blutdruck ist ein sehr schnell schwankender Wert des Körpers. Sehr viele Faktoren haben Einfluss auf seine Höhe. Körperliche und seelische Belastungen, aber auch die Position des Körpers und die Blutverteilung gehören dazu. Die Langzeit-Blutdruckmessung wird über einen Zeitraum von mindestens 18 Stunden, besser aber 24 Stunden durchgeführt. Dabei wird der Blutdruck kontinuierlich alle zehn bis fünfzehn Minuten gemessen. Aus den so erhaltenen ca. 80 Messungen wird ein Blutdruck-Profil erstellt. Im Unterschied zur einmaligen Blutdruckmessung gibt die kontinuierliche Messung über 24 Stunden detaillierte Informationen über Schwankungen der Druckwerte. Eine fehlende Absenkung des Blutdrucks zur Nacht ist beispielsweise ein Hinweis für einen organisch bedingten Bluthochdruck. Zum anderen können auch extreme Hochdrücke krisenartig auftreten, obwohl der Grundtonus normal ist. Solche hohen "Ausreißer" diagnostiziert man nur per Zufall oder mit der Langzeitmessung.


Elektrophysiologische Untersuchungen und Behandlungen

Eine elektrophysiologische Untersuchung, kurz EPU, ist eine direkt am Herzen durchgeführte Diagnostik, die es erlaubt, den Ursprungsort von Herzrhythmusstörungen aufzuspüren. Mit einer speziellen Kathetertechnik kann eine Elektrokardiographie (EKG) direkt am Herzen abgeleitet werden. Dafür ist das Einführen mehrerer Eletrodenkatheter meist über die Leistenvene nötig. Der Katheter wird dann bis in das rechte oder linke Herz vorgeschoben. Im Herz platzierte Elektroden ermöglichen einerseits die direkte Ableitung von Impulsen und Erregungen, andererseits die Stimulation des Herzens. Mithilfe einer Stimulation lassen sich u.U. Herzrhythmusstörungen auslösen, die aber jederzeit beendet werden können. Es lassen sich sowohl die Herzvorhöfe als auch die Herzkammern programmiert stimulieren, so dass die Untersuchung bei einem zu schnellen Herzschlag (Tachykardie) der Vorhöfe und der Herzkammern geeignet ist, den Ursprungsort der Tachykardie genau zu ermitteln. Im Rahmen der Untersuchung ist auch eine Behandlung der Herzrhythmusstörung möglich. Die Herzrhythmusstörung auslösenden Bereiche des Herzmuskels lassen sich mit Hochfrequenzstrom oder Vereisung (Kryoablation) veröden, d.h. stilllegen.


Herzschrittmacher- und Defibrillatorensprechstunde

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Implantation von Herzschrittmachern, Defibrillatoren

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Brustschmerzsprechstunde / koronare Herzkrankheit

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Links- und Rechtsherzkatheteruntersuchungen mit ggf. Stentimplantationen

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Herzklappensprechstunde

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Minimal-invasive Herzklappenimplantation

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Minimal-invasiver Vorhofohrverschluß

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Herzinsuffizienzsprechstunde

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Gefäßsprechstunde (privat)

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Ultraschalldiagnostik der Bauch-, Hals-, Arm- und Beingefäße

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Angiographie der Nierengefäße mit ggf. Stentimplantation oder sympathischer Denervierung der Nieren (privat)

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Sportmedizin

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Aortensprechstunde

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Arbeitsmittel

Eine kleine Auswahl an medizinischen Hilfsmitteln.